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<pre>Frankfurt im Fegefeuer – gerade mal drei Punkte fehlen dem hessischen Tabellenneunten derzeit auf den „Europapokal-Himmel“, nur noch sechs trennen ihn nach der vorösterlichen Schlappe in Dortmund (1:3) von der „Relegations-Hölle“.  <p> Im Vergleich zu dem in den ersten sechs Runden eingefahrenen Pünktchen muteten die seither an Land gezogenen sieben Zähler zwar wie eine Leistungsexplosion an; die Chance auf die ganz große Befreiung wurde jedoch vor Wochenfrist beim weggeschenkten 1:2 gegen Frankfurt verpasst.  <p>  Da es die Eintracht bislang ohnehin bei jedem Saison-Auftritt klingeln ließ, dürfte der langgestreckte Höhenflug vor allem an einem extrem erfolgreichen Trio festzumachen sein. <p> Delaney kam im Winter vom FC Kopenhagen und funktionierte gegen die Bayern als unermüdlicher Antreiber im defensiven Mittelfeld. Er sah „gute Dinge“ und er fühlte, dass „wir nah dran waren – näher als noch im Spiel gegen Dortmund.“ <p>  für das potentiell heikle Doppel gegen Leipzig konnten sich die Süddeutschen mit dem schwerfälligen Kraftakt in jedem Falle keinen weiteren Rückenwind verschaffen — zumal das Gastspiel an der Elbe obendrein auch noch auf Kosten einer wichtigen Personalie ging.  </pre>


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<pre>Haben Sie gewusst, dass Hannover zu den defensivstärksten Teams der Liga gehört? Weniger Gegentore ließ derzeit nur Borussia Dortmund zu (5).  <p> Mit dem VfL Bochum reist ein Aufsteiger an, der sich in den letzten Wochen recht entschlossen aus der tabellarischen Umklammerung befreit hat. Und das, obwohl der einzige echte Torjäger mit einem Kreuzbandriss Zuhause sitzt.  <p>  Nach der im Halbfinale des DFB-Pokals in der BayArena zu wuppenden Prüfung wirft am Wochenende bereits der königliche Klassiker gegen Real Madrid seine Schatten voraus: für die Bayern steht am Mittwochabend das bis dato wichtigste Spiel des Jahres an. <p> Da es der Elf von Niko Kovac aber schon zuletzt nur im Ausnahmefall gelang, diese Stabilität auch in Siege vor heimischer Kulisse umzumünzen, droht der Griff nach dem insgesamt erst dritten Heimsieg nun auch am 20. Spieltag wieder einmal sein Ziel zu verfehlen. <p>  Dass es die nach wie vor zweitschlechteste Abwehr der Liga bei ihren letzten vier Auftritten bei überaus soliden zwei Gegentreffern bewenden ließ, wird von den Offensivkräften offenbar mit dem Verlust des einstigen Esprits bezahlt.  </pre> 


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<pre> Dass sämtliche Konkurrenten somit zunächst in Vorleistung gehen können, dürfte den Druck auf beide Mannschaften gewaltig erhöhen: So hätten etwa die Hessen im Falle eines Bremer Heimsiegs gegen Darmstadt das vorübergehende Abrutschen auf den Relegationsplatz zu beklagen.  <p> für einen Sieg gegen den VfL scheint sich zunächst hingegen noch nicht einmal eine absolute Glanzleistung erforderlich zu machen: Der bislang einzige saisonale Auswärtssieg der Niedersachsen hatte sich noch in den in der Erinnerung zunehmend verblassenden August geschoben.  <p>  Nach Siegen gegen Stuttgart und Hannover hatte immerhin auch das 2:2 gegen den BVB die Erwartungen recht deutlich übertroffen. Kurz darauf trug dann auch die im DFB-Pokal gelöste Pflichtübung in Schweinfurt zu einem rundum gelungenen Oktober bei. <p>  Dass den auswärtsschwachen Freiburgern in Augsburg ein Sieg gelingt, glauben die Wettanbieter trotzdem nicht. <p>  Die sich unerfreulich entwickelnde Heimbilanz lässt somit vermuten, dass der Kleinkrieg zwischen Ultras und den Entscheidungsträgern eine zunehmend störende Wirkung zu entfalten beginnt: Vor allem in den klassischen Kampfspielen hatten die Spieler den Support von den Rängen schmerzlich gefehlt.  </pre>


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<pre> Den bisher einzigen Saisonsieg feierte das Team vom Manuel Baum zum Auftakt gegen Zweitligameister Fortuna Düsseldorf. Daraufhin folgte ein Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach sowie zwei knappe Pleiten gegen Mainz (1:2) und Werder Bremen (2:3).  <p> Auch aufgrund dieser Schwächephase vor heimischer Kulisse dümpeln die Augsburger im Niemandsland der Tabelle herum. Dabei wäre in dieser Saison für die Fuggerstädter viel mehr möglich gewesen.   <p> Trotz der ständigen Rotation haben die Bayern wettbewerbsübergreifend von den letzten 26 Matches bloß ein einziges verloren — vor vier Spieltagen mit 1:2 gegen RB Leipzig. <p>  Zwar hat es von den diversen Neuzugängen bislang lediglich der Innenverteidiger Djilobodji in die Startelf geschafft; schon allein von der Umsicht des aus London gekommenen Senegalesen hat Werder jedoch in einem beachtlichen Maße profitiert.  <p> Gegen den VfB dürfte das Tor nicht derart verhagelt sein. Es ist kaum zu erwarten, dass Alex Meier und Co. neuerlich eine derartige Anzahl an 100-prozentigen Torchancen vergeben. Vor allem spielerisch machten die Hessen Fortschritte. Mit Marco Fabian und Szabolcs Huszti hat sich die Eintracht in der Winterpause gut verstärkt.  </pre>


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<pre> Umso mehr gilt dies, seit sich der Profifußball zum schnelllebigen Millionengeschäft entwickelt hat. für Klubbosse und Fans zählt heutzutage nur noch der kurzfristige sportliche Erfolg – Tugenden wie Loyalität, Dankbarkeit und Vertrauen sind dagegen kaum noch etwas Wert.  <p> Acht der ersten elf Auswärtspartien konnten allerdings gewonnen werden. So ist der FCB das auswärtsstärkste Team der Bundesliga und hat seinen Vorsprung im Meisterrennen vor Borussia Dortmund allein der besseren Auswärtsstatistik zu verdanken.  <p>  Dass der Rückstand auf das sich aufbäumende Duo weiterhin fünf Zähler beträgt, hat nicht nur die Chance auf den direkten Klassenerhalt minimiert, auch beim Ringen um den Relegationsplatz dürfte der HSV fortan auf Gedeih und Verderb den Launen des VfL Wolfsburg ausgeliefert sein. <p>  Wenngleich es den Spielern am Rasen reichlich schwer fallen dürfte, die jüngsten Ereignisse einfach auszublenden, muss spätestens mit dem Anpfiff der Kopf völlig frei sein. Dies gilt umso mehr für Hannover 96, das zusehends unter Druck gerät, nachdem den vergangenen fünf Begegnungen lediglich drei Punkte entsprangen.  <p> Am Ende erkämpfte sich Augsburg wenigstens ein Remis, musste aber lange zittern. Erst in der 89. Minute erlöste Neuzugang Sergio Cordova die knapp 30.000 Fans in der ausverkauften WWK-Arena und traf zum 2:2-Endstand.  </pre>


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